Woman dressed with black headscarf, chador on istanbul street, turkey

Frauendiskriminierung durch die Burka – oder durch das Verbot?

Die Franzosen haben das Burkaverbot bereits eingeführt und deutsche Politiker das Thema jetzt im Sommerloch und in Vorbereitung des für 2017 anstehenden Wahlkampfs für sich entdeckt. Genau darin liegt eines der Hauptprobleme der Thematik. Vornehmlich männliche CDU und CSU-Abgeordnete diskutieren über ein Kleidungsstück, dass sie nie werden tragen können, ob sie wollen oder nicht. Warum eigentlich ist Sarah Wagenknecht noch nicht auf die Idee gekommen, ein Verbot für die Bärte muslimischer Männer zu fordern?

Grundsätzlich ist es natürlich zu begrüßen, dass Horst Seehofer & Co. plötzlich ihr Herz für unterdrückte Frauen und die Stärkung der Frauenrechte entdeckt haben. Auch ich empfinde die Vollverschleierungen in jeder Form, egal ob Burka oder Tschador, als nach außen sichtbares Zeichen der Einengung weiblicher Freiheitsrechte, weil ich mir niemals vorstellen könnte, ein solches Kleidungsstück freiwillig zu tragen. Wäre ich ein Mann, würde ich mir auch nicht vorschreiben lassen wollen, einen Bart zu tragen. Das würde allerdings auch für jedes andere aufgezwungene Merkmal gelten, welches mich unfreiwillig nach außen hin in bestimmter Art und Weise brandmarkt. Die Ablehnung solcher symbolhafter Handlungen, wie das Tragen einer Burka, hat nicht in erster Linie etwas mit dem Symbol an sich zu tun, sondern mit der vermeintlichen Zwanghaftigkeit des Tragens an sich und der daraus folgenden Einschränkung der eigenen Handlungsfreiheit.

Was aber passiert, wenn eine Frau das Tragen des Kopftuchs oder der  Burka als Ausdruck ihrer persönlichen Handlungsfreiheit ansieht, sei es aus religiösen Motiven oder aus einer persönlichen Protesthaltung gegenüber der Gesellschaft oder warum auch immer. Wer wie wir in unserer westlichen Gesellschaft das Persönlichkeitsrecht des Einzelnen an erste Stelle positioniert, muss es auch aushalten, dass der Einzelne sein Persönlichkeitsrecht ausübt, wie er will, und sei es durch Tragen einer Burka oder eines langen Bartes. Aufgabe eines auf der freiheitlich-demokratischen Grundordnung basierenden Staates kann es daher auch nur sein, die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, dass jeder, der sich eines solchen Symboles, wie beispielsweise der Burka, bedienen will, dies auch wirklich freiwillig – aus freien Stücken und freier innerer Überzeugung – tun kann und nicht aus Zwang und Unterdrückung.

Statt die Burka zu verbieten, sollte die Politik Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass diejenigen Frauen, die unterdrückt werden, sei es durch das Tragen der Burka oder weil sie zwangsverheiratet werden oder aufgrund eines ehemännlichen Verbots keinen Deutschkurs besuchen dürfen, staatliche Anlaufstellen bekommen, um sich beispielsweise durch Inanspruchnahme von Bildungsangeboten stückweise aus der männlichen Bevormundung zu befreien. Wer ein Burkaverbot fordert, vergisst dabei leicht, dass durch das Verschwinden des vermeintlichen Unterdrückungssymbols die Unterdrückung an sich nicht gleichzeitig endet. Welche Frau die Burka nur aufgrund männlicher Machtausübung angelegt hat, der ist auch nicht geholfen, wenn sie sie allein kraft staatlicher Machtausübung ablegen muss, denn die innerfamiliäre männliche Dominanz entfällt dadurch nicht. Aus Unterdrückung können sich die Frauen nur durch Sprachkenntnisse und Bildung befreien, durch eigene Arbeitsmöglichkeiten und die Chance, eigenes Geld zu verdienen. Wer also wirklich etwas für die Gleichberechtigung von Frauen tun will, der möge ihr Bildungsniveau stärken: Er und Sie kann dann geduldig abwarten, bis sich Frauen von selbst von Unterdrückungssymbolen wie einer Burka befreien.

Bei all dem darf man aber auch nicht vergessen, dass es sich bei der Burka um eine bei uns in Deutschland doch relativ seltene Form der Vollverschleierung handelt.

Sollten sich Horst Seehofer und seine Kollegen nicht viel mehr darum sorgen, dass offenbar immer mehr junge und teilweise auch sehr gut ausgebildete Frauen sich bemüßigt fühlen, ein Kopftuch zu tragen. Möglicherweise steckt dahinter eine Art bewusster Protesthaltung dieser jungen, oft gut ausgebildeten und durchaus selbstbewussten Frauen gegen die westliche Wertegesellschaft, vielleicht auch tatsächlich eine tiefe Gläubigkeit. In jedem Fall wäre es aber zu leicht, diesen Trend einfach damit abzutun, die Frauen handelten nicht freiwillig und ließen sich von ihren Familien oder Männern unterdrücken. Jüngst hat eine Rechtsreferendarin vor dem Augsburger Verwaltungsgericht gegen das im bayerischen Referendariat praktizierte Kopftuchverbot geklagt – und gewonnen. Sollte sie die Voraussetzungen dafür erfüllen, könnte sie die erste deutsche Richterin mit Kopftuch werden. Dieser Frau zu unterstellen, sie beuge sich mit dem Tragen des Kopftuches männlicher Dominanz, ist eher fernliegend. Offenbar gibt es Frauen, die aus religiösen und/oder persönlichen Gründen auf das Tragen des Kopftuches aus freien Stücken nicht verzichten möchten und das betrifft nicht nur Frauen muslimischen Glaubens. Wer würde auf die Idee kommen, einer katholischen Nonne das Tragen ihrer Haube zu verbieten oder ihr zu unterstellen, sie tue das gar nicht aus ihrem Glauben heraus, sondern weil sie sich von der wohl unbestrittenen männlichen Dominanz der katholischen Kirchenführer gängeln lasse. Auch Horst Seehofer würde sicherlich keiner katholischen Nonne entgegenhalten, das Tragen der Kopfbedeckung stehe nicht in der Bibel, obwohl er damit ja Recht hätte. Es liegt im Wesen aller Weltreligionen, dass sie sich bestimmter Symbolik bedienen, sei es das Kreuz Jesu im bayerischen Klassenzimmer oder das Tragen der jüdischen Kippa oder was auch immer. Einer der wesentlichen Grundpfeiler unserer freiheitlich-demokratischen Werteordnung ist der Schutz dieser Religionsfreiheit und deshalb sollte wir es mit Rosa Luxemburg halten: Stets daran denken, dass „Freiheit immer auch die Freiheit des Andersdenkenden ist.“

Schreibt uns eure Meinung dazu !

Pia-Alexandra Kappus

 

 

Nein heißt Nein – Empören wir uns

von der Künstlerin E. Jackisch

von der Künstlerin E. Jackisch

Nein heißt Nein – Empören wir uns

Auf den ersten Blick scheint die vom Deutschen Bundestag beschlossene Verschärfung des deutschen Sexualstrafrechts nichts mit dem Thema dieses Blogs „Die Arbeitswelt von Frauen“ zu tun zu haben. Doch das täuscht. Nach einer Umfrage der Antidiskriminierungsstelle des Bundes soll jeder zweiten Frau schon einmal sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz widerfahren sein: Das fängt bei anzüglichen Bemerkungen über die Figur oder den kurzen Rock einer Kollegin an und geht über Po- oder Busengrabschen bis hin zu weit schwerwiegenderen Angriffen, teilweise in alkoholisiertem Zustand auf einer Betriebs- oder Weihnachtsfeier. Bisher sprach der Volksmund über solche Taten gern einmal ­ und bezeichnenderweise ­ von „Kavaliersdelikten“.

Fakt ist, dass am Arbeitsplatz immer noch, häufig seitens der männlichen Belegschaft, anzügliche Bemerkungen und Herrenwitze über weibliche Kolleginnen verharmlost werden nach dem Motto, „ein bisschen Spaß müsse jeder vertragen“. Als Spaß wird dann beispielsweise auch Frage an die Mitarbeiterin abgetan ob sie heute so schlechte Laune habe weil der Sex in der Nacht schlecht gewesen sei. Auch die Frage danach ob die Kollegin ihren BH vergessen habe oder gar der Griff an den über dem Hosenbund sichtbaren String soll alles noch unter Begriff Spaß fallen. Besonders fatal ist dabei, dass viele Männer dem Irrglauben unterliegen, Frauen meinten in der Regel gar nicht, was sie sagen, und deshalb sei ein „Nein“ in der Regel auch gar kein „Nein“, sondern eher ein „Jaein“. Das war schon immer falsch und es ist traurig, dass es tatsächlich einer Gesetzesänderung bedurfte, um eine so simple Tatsache klarzustellen. Wobei das mit dem Klarstellen die eigentliche Frage sein wird. Bringt die Gesetzesänderung wirklich mehr Klarheit und wirklich eine Verbesserung für uns Frauen in allen Lebensbereichen, also bei häuslichen Gewaltübergriffen wie auch bei sexueller Belästigung am Arbeitsplatz oder wo auch immer? Und welche Unklarheiten und Unsicherheiten ergeben sich in Zukunft für Männer?

Letztlich geht es im Problemfeld sexueller Übergriffe meist um Fragen von Dominanz und Machtverhältnisse, wobei damit keineswegs nur simple körperliche Überlegenheit von Männern gegenüber Frauen gemeint ist. Vor allem am Arbeitsplatz geht es auch um soziale und faktische Abhängigkeiten zwischen Chefs und Mitarbeiterinnen. Wer Angst um seinen Job haben muss, wenn er sich gegen sexuelle Übergriffe seines Chefs wehrt, wird sein „Nein“ möglicherweise gar nicht laut genug ausdrücken, um sich damit bemerkbar zu machen. Bisher war genau die ausdrückliche Willensbekundung durch das Opfer aber Voraussetzung für die Strafbarkeit im Fall einer Vergewaltigung. Das Opfer musste nachweisen, dass es sich gewehrt hatte. Ein schlichtes „Nein“ reichte in vielen Fällen nach Ansicht der (männlichen wie weiblichen) Richter nicht aus, was zuletzt medienwirksam im Fall Gina Lisa Lohfink zu Tage getreten ist. Eine sexuelle Handlung wird jetzt auch dann als Vergewaltigung gewertet, wenn sich der Täter „über den erkennbaren Willen des Opfers „hinwegsetzt“. Hört sich gut an, wird aber in der praktischen Anwendung durch die Gerichte zu großen Problemen für beide Seiten führen: Wer soll im Nachhinein beurteilen, was der Täter als Wille der Frau erkannt hat oder hätte erkennen müssen? Wenn allein die Beteuerung der betroffenen Frau ausreichen soll, dass ihr entgegenstehender Wille klar und offen zu Tage getreten sei und sie ihn deshalb nicht ausdrücklich hätte äußern müssen, kann das zu einer bedenklichen Umkehr der Machtverhältnisse führen. Frauen würden eine Deutungshoheit über Situationen gewinnen, durch die der Grundsatz „im Zweifel für den Angeklagten“ ins Schwanken geraten könnte. Männer werden der Unsicherheit ausgesetzt, dass ein aus ihrer Sicht einvernehmlicher heißer Flirt gegebenenfalls im Nachhinein als sexuellen Belästigung oder gar Vergewaltigung interpretiert wird. Kann das die Lösung für uns Frauen sein? Nein – heißt Nein.

Die wirkliche Lösung des Problems liegt nicht in einer gesetzlichen Verschärfung der bisherigen Rechtslage, sondern in einem gesellschaftlichen Umdenken ­ in definitiv mehr Zivilcourage. Statt sich hinter immer neuen Gesetzen zu verstecken, müssen wir uns von unserer Kultur des Wegsehens verabschieden. Wie oft hat jeder von uns schon geschwiegen, obwohl er die anzüglichen Bemerkungen eines männlichen Kollegen gegenüber einer Kollegin als übergriffig empfunden hat? Sei es, dass man nicht als prüde oder verklemmt gelten will, sei es aus Angst um den eigenen Arbeitsplatz. Es fällt leicht, sich bei sexistischen Bemerkungen unter Kollegen einzureden, dass es so schlimm ja nicht sei, Nichts als Gerede alter Männer. Aber genau das ist der falsche Weg. „Nein heißt Nein“ bedeutet nichts anderes als Null-Toleranz gegenüber jedweden sexistischen Äußerungen und Handlungen gegenüber Frauen, durch die Frauen letztlich zum Objekt degradiert werden. Der Rechtfertigungsstrategie vieler Männer, wonach wir Frauen uns doch letztlich geschmeichelt fühlen sollten, kann durch klar artikulierte Empörung in der konkreten Situation sehr viel effektiver begegnet werden als durch neue Gesetze.

Der französische Widerstandskämpfer und UN-Diplomat Stephane Hessel hat im Oktober 2011 eine Streitschrift verfasst mit dem Titel „Empört euch“. Gemeint war damit die Jugend von heute, im Sinn eines grundsätzlichen politischen Aufbegehrens. Für uns Frauen sollte dieser Aufruf gleichermaßen gelten. „Empören wir uns“ und machen dies sofort in der konkreten Situation deutlich. Das Wegschauen und Totschweigen im Alltag sollte ein Ende haben, weil wir alle das schon viel zu lang machen. Der „Hashtag Aufschrei“, der im Zusammenhang mit der Sexismus-Affäre um das FDP Urgestein Rainer Brüderle entstand, brachte zu Tage, wie viele Frauen sich vor allem auch in ihrem Arbeitsumfeld nahezu täglich sexuell belästigt fühlen. Wie lang von einem sozialen Umfeld, und zwar von Frauen wie Männern, völlig indiskutable männliche Verhaltensweisen akzeptiert werden, zeigt auch der jüngste Sexismus-Skandal in Frankreich um den ehemaligen Vizepräsidenten der französischen Nationalversammlung, Denis Baupin. Im Mai 2016 hatten mehrere Mitarbeiterinnen Vorwürfe wegen sexueller Belästigung gegen den französischen Politiker erhoben. In der Folge der Affäre war Baupin letztlich von seinem Amt zurückgetreten. Zuvor hatte es in Frankreich ähnliche Skandale um das Verhalten französischer Politiker wie Dominique Strauss-Kahn oder den Finanzminister Michel Sapin gegeben. Im Mai 2016 hatten sich dann 17 französische Politikerinnen öffentlich zur Wort gemeldet, darunter auch die heutige IWF-Chefin Christine Lagarde und von jahrelangen Demütigungen durch das Verhalten männlicher Kollegen berichtet. Ähnliche Berichte gibt es von italienischen Politikerinnen. Dass insbesondere im täglichen Arbeitsumfeld zahlreiche Männer ihre Kolleginnen eher als hübsches Beiwerk ansehen, statt als ebenbürtige Mitstreiterinnen, ist kein auf Deutschland beschränktes Problem, sondern ein gesamtgesellschaftliches, welches über Länder- und Kulturgrenzen hinweg besteht.

Ob die neuen deutschen strafrechtlichen Regelungen die Lage der Frauen in Deutschland verbessern werden, wird sich noch zeigen müssen. Sicher dürfte sein, dass neue Gesetze allein ein dringend notwendiges Umdenken in der Gesellschaft nicht bewirken werden. Das können wir nur selbst erreichen – durch mehr Zivilcourage und ein mutiges offenes Eintreten für die betroffenen Kolleginnen am Arbeitsplatz. Ein Appell, der sich selbstverständlich nicht nur an uns Frauen selbst richtet, sondern auch an die große Zahl Männer, die sexistische Sprüche und Verhaltensweisen ihrer männlichen Kollegen ebenfalls beklagenswert findet. Auch von ihnen sind klare Statements am Arbeitsplatz gefragt, denn wie so oft sind es ja nur wenige schwarze Schafe, die den größten Schaden anrichten. Der Großteil der Männer begegnet auch am Arbeitsplatz den weiblichen Kolleginnen mit dem nötigen Respekt und weiß auch ohne gesetzliche Regelung, dass Nein – Nein heißt.

Diskutieren Sie mit uns. Halten Sie die neuen Gesetze für notwendig und richtig und wenn ja warum ? Haben Sie selbst schon Belästigungen am Arbeitsplatz erlebt?

Pia Alexandra Kappus

 

 

Spruch der Woche

Ob du eilst oder langsam gehst, der Weg bleibt immer derselbe.

chinesisches Sprichwort

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Vater-Mutter-……..Elterntag

Achtung! Wer am heutigen Vatertag noch kein Geschenk für den Muttertag hat, muss sich dieses Jahr richtig beeilen. Kaum kommen die Männer, vornehmlich diejenigen, die noch gar keine Kinder haben, von der feucht-fröhlichen Bollerwagentour zurück, steht schon der Muttertagsstress vor der Tür. Egal wie wenig man sich das Jahr über um das Wohlergehen der Mutter gekümmert hat, am Muttertag gilt es: Das Frühstück wird ans Bett gebracht, der obligatorische (total überteuerte) Blumenstrauß wird überreicht und selbstverständlich geht die ganze Familie ins Restaurant, damit die Mutter mal nicht am Herd stehen muss. „Macht das alles wirklich einen Sinn …?“ könnte man sich mit dem Liedtext der Band Juli fragen. Wollen sich Mütter heutzutage wirklich noch einmal im Jahr auf einen Sockel hieven und für ihre aufopferungsvolle tägliche Familienarbeit hochleben lassen? Oder steckt dahinter vielleicht ein überkommenes Frauen-, Mutter- und Familienbild, das mit unserer Lebensrealität eigentlich nichts mehr zu tun hat? Tatsächlich funktionieren Familien heute doch wesentlich arbeitsteiliger zwischen allen Familienmitgliedern als früher. Viele Mütter gehen arbeiten und sind nicht mehr allein zuständig für die Familienernährung und den Haushalt. Sie müssen nicht durch Restaurantbesuche vom Herd entlastet werden, ganz abgesehen davon, dass das sonntägliche Mittagessen um Punkt 12 Uhr längst einer entspannten Brunchkultur gewichen ist. Zugleich hat sich die Vaterrolle in gleichem Maße geändert. Statt des mit Bier befüllten Leiterwägelchens ziehen immer mehr Väter auf der Vatertagstour ihre Kleinen im trendigen Fahrradanhänger mit stylischem Wimpel hinter sich her. Die klassische Vater-Mutter-Kinder-Familie wird nicht selten durch die Patchwork-Familie abgelöst oder durch gleichgeschlechtliche Partnerschaften mit Kindern. Brauchen wir in dieser Lebensrealität wirklich noch formelle Lobestage für Mütter und Väter?

Ich meine Nein und plädiere stattdessen für einen Elterntag. Im Arbeitsleben teilen sich immer mehr Mütter und Väter die Elternzeit, warum also sollten wir im privaten Bereich an einer starr getrennten Zuordnung verschiedener Festtage für Mütter einer- und Väter andererseits festhalten, wo es doch, wenn überhaupt, nur darum gehen kann, sich bei den Eltern für den persönlichen familiären Einsatz zu bedanken.

Was sagen Sie dazu? Wollen Sie Ihren persönlichen Vater- oder Muttertag behalten?

 

Spruch der Woche

Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun,
werden das Antlitz dieser Welt verändern.
Sprichwort der Xhosa

Spruch der Woche

Nicht alles, was zählt, ist zählbar, und nicht alles, was zählbar ist, zählt.

(Verfasser Unbekannt)